Süd-Tirol und Gardasee – Roadtrip durch Norditalien

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Die Sommerferienzeit in Deutschland war vorbei, das Auto gepackt und die Familie bereit für unseren ersten Urlaub zu dritt. Dieses Mal galt es die Fotografie zwischen Kinderwagen und Brei stattfinden zu lassen. Reduziert mit nur einer Kamera und 2 Linsen konnte ich einige schöne Momente unserer Reise festhalten. Zu Beginn bewohnten wir ein schönes Zimmer in der Residence Aichner in Bruneck im Pustertal. Von gab es täglich einen Ausflug. Unser erster Trip führte zum Pragser Wildsee:

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Ein weiterer Ausflug führte nach Rein in Taufers:

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Die nächste Station unserer Reise war in Desenzano del Garda. Auch hier prägten Tagesausflüge unseren Alltag. Eine wunderschöne Altstadt bot uns Sirmione:

Sirmione

Sirmione

Sirmione

Garda gibt dem Gardasee seinen Namen. Hier einige Momente in wunderbarem Licht:

Garda

Garda

Das Bier musste scheinbar importiert werden:

Garda

Garda

Garda

Ein schöner Oldtimer in Desenzano del Garda:

Desenzano del Garda

Unser Highlight war Verona:

Verona

Verona

Achtung Touristen….:

Verona

Verona

Verona

Der Balkon der Julia (nachträglich an dieses Haus angebaut) zieht massenweise Touristen an:

Verona

Verona

Verona

Verona

Mit einem Ausblick auf den See von Desenzano del Garda verabschiede ich mich bis zum nächsten Blogbeitrag.

Desenzano del Garda

 

Leica Meet & Greet meeting in Trier

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Anfang September trafen sich ein kleiner Kreis fotobegeisterte Menschen in Trier. Neben guten Gesprächen und etwas Sightseeing war es das gemeinsame Ziel, einen Tag nur analog zu fotografieren. Von einer Schraubleica bis zur Texas-Leica waren zahlreiche Kameramodelle vertreten. Hauptsächlich wurde mit Leica M-Kameras gearbeitet. Ich nutzte die Gelegenheit in meinem Kühlschrank mal wieder etwas Platz zu schaffen. Ich entschied mich für 160er Kodak Portra und einen Cinestill  800 Tungsten für Tag 1. Am Tag 2 fotografierte ich digital in Schwarz-Weiß. 

Wir trafen uns für ein erstes Getränk direkt an der berühmten Porta Nigra, dem schwarzen Tor aus der Römerzeit. Es bildeten sich schnell zwei Gruppen die in Deutsch oder Englisch kommunizierten. Im Laufe der 2 Tage mischten sich die Grenzen zwischen den Gruppen. Man sprach dann versehentlich andere Deutsche in Englisch an.

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Nach dem ersten Zusammentreffen teilten sich die Gruppen auf. Die 4. Fashion Days Trier boten für alle modeinteressierten Fotografen sicher einige Motive, doch unsere kleine Truppe schaute sich den Dom an.

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Im nahe gelegenen Karl-Marx-Viertel bot uns ein Straßenfest viele Eindrücke und eine Spielwiese für die Straßenfotografie. Ich war extremst beeindruckt von den Fähigkeiten meiner Mitfotografen. Besonders eine Person war so erfolgreich, dass ich schon etwas mit der Frustration zu kämpfen hatte.

Leica Meet Trier 2016

Er war überall und entdeckte zahlreiche Szenen die er unverfälscht fotografierte. Auch mit der M konnte er dieses Level halten, das er mit seiner Autofokus-Kamera vorgelegt hatte. Ich konnte sehr viel in diesen Stunden lernen und bin speziell diesem Fotografen sehr dankbar für die vielen Aha-Erlebnisse und neuen Perspektiven.

Hier einige Eindrücke unseres Fotowalks durch die Stadt:

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Für ein Testbild mit dem 35er nutzte ich kurz die digitale Kamera:

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Zurück an der Porta Nigra sammelten wir uns zu einer Bootsfahrt auf der Mosel:

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Ideal an der Mosel lag ein Biergarten. Hier konnten wir leider unsere Reservierung nicht für den Garten nutzen. Aber auch im Restaurant hatten wir sehr gute Gespräche bei bayrischem Bier oder feinem Moselwein.

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Die späte Stunde und das Kunstlicht war für mich die Gelegenheit meinen Cinestil-Film endlich mal aufzubrauchen:

Leica Meet Trier 2016

Am Ende des Abends ging ich noch mit einer kleinen Gruppe durch die Stadt. Hier nutzte ich dann die Monochrom mit dem 35mm Summilux für ein nächtliche Schnappschüsse:

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Am Folgetag trafen wir uns erneut im Brunenhof für die nächste Runde. Vom lichtstarken Kinofilm musst ich mich im letzen Kunstlicht schnell trennen. Es entstanden noch einige Bilder bis ich wieder der digitalen Kamera den Vorzug gab:

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Eine gute Gelegenheit das 18mm zu testen:

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Nach dem wir uns alle gesammelt hatten, ging es zum Bus auf den Petrisberg.

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Auf dem Petriesberg angekommen, nutzten wir die Gelegenheit zur Architekturfotografie. Das 18er hatte ich noch immer nicht zurückgegeben und testete weiter:

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Nach einiger Zeit folgte das kulinarische Finale im Jahreszeiten.

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Auch hier wurde fleißig diskutiert, getestet und Wünsche geweckt.

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Jedes Event hat sein Ende. Ich fand den Fischteller meines Nachbarn ideal für ein symbolisches Abschiedsbild:

Leica Meet Trier 2016

Auf dem Weg zum Bus fotografierten wir noch ausgiebig den Turm Luxemburg. Mit den dunklen Wolken war dieser Tag perfekt für Aufnahmen ohne Farbe aber mit viel Stimmung.

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Leica Meet Trier 2016

Vielen Dank an die Organisatoren John Görten & David de Ruyver. Vielen Dank für Eurer selbstloses Engagement für Eure Fotofreunde aus aller Welt! Bis zum nächsten Mal!

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

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Einige Mitglieder des Flickr-Klub-Karlsruhe und der Gruppe FoMa-17 besichtigten Karlsruhe im Rahmen eines Fotowalks. Die Bilder aller Teilnehmer sind in Flickr zu finden.

Ich begleitete die Truppe und betrachtete mein Wohnort mal ohne Farbe:

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

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Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Fotowalk FoMa-17 und FKK entdecken Karlsruhe

Vielen Dank für die Orga an Marcello und vielen Dank für den tollen Tag an alle Teilnehmer des Fotowalks!

Karlsruhe ohne Farbe

Ein Spaziergang durch die Weststadt und die Günter-Klotz-Anlage war gestern mal wieder eine schöne Möglichkeit etwas zu probieren: Wie ist es ganz ohne Farbe digital zu fotografieren… Klar kann man in der Nachbearbeitung auf Schwarz-Weiß ändern… dieses Mal ging das nicht. Hier die ersten Ergebnisse. Mehr zum Thema in einem anderen Beitrag.

Fotowalk Gutenbergplatz Karlsruhe

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Ab hier gab es ein Wechsel zum klassischen Leitz Summaron 35mm f2.8 mit einem Gelbfilter. Baujahr 1964!

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Brauchtumsumzug in Gaggenau-Ottenau

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Am Sonntag war ich mal wieder in der Heimat. Vor unserer Tür tobte der Brauchtumsumzug. 66 Gruppen mit über 2000 Teilnehmern zeigten Brauchtum und moderne Kostüme. Der Fasching (wie der Karneval sich bei uns nennt) ist wieder da. Eine gute Gelegenheit mal wieder ein paar Bilder zu machen:

Brauchtumsumzug Gaggenau-Ottenau 24.01.2016

Brauchtumsumzug Gaggenau-Ottenau 24.01.2016

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Meine Buchempfehlung für 2016: „Der eigene Blick“ von Robert Mertens

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Ein Jahreswechsel ist Zeit zum Innehalten und neue Ziele festlegen. Fotografische Ziele hatte ich für dieses Jahr nicht geplant. Ich möchte in 2016 einfach nur weiter auf meiner fotografischen Reiseroute bleiben. Doch wie sollte man diese Reise fortsetzen?

Ich habe ein interessantes Buch gefunden, welches ich gerne empfehlen möchte.

Robert Mertens bietet mit seinem neuen Buch „Der eigene Blick“ eine neue Reiseroute für die eigene fotografische Reise an. Fern von technischen Tipps und Tricks bietet das Buch „Der eigene Blick“ Anregungen für eine individuelle Entwicklung. Ich hatte vor längerer Zeit Mertens erstes Buch Kreative Fotopraxis gelesen und freute mich nun über ein weiteres Buch von ihm.

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Auf den ersten Blick sehen Mertens Arbeiten immer nach Photoshop und Kollagen aus. Erst auf den zweiten Blick erschließt sich der Reichtum, der Mertens liefern kann. Er ist ein Katalysator und hilft ambitionierten Fotografen gewohnte Pfade zu verlassen und ein Level weiter zu kommen. Gerade erfahrene Fotografen suchen in der Fülle der angebotenen Foto-Bücher wirkliche Mehrwerte. Ich suchte seit Monaten nach neuen Inspirationen die mich wirklich in meiner fotografischen Entwicklung weiterbringen könnten. Blende, Zeit und wie man Blitz habe ich schon einigermaßen verstanden. Das Buch bietet kleine, verdauliche „Häppchen“ an für kleine Projekte und Anstöße gewohnte Bahnen zu verlassen. 

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Mertens bietet mit seinem Buch einen attraktiven Workshopbaukasten mit über 30 Kapiteln an. Nach jedem Kapitel lädt der Autor ein, sich mit dem Thema persönlich im Rahmen eines Workshops zu beschäftigen. Die Reihenfolge der Kapitel könnte frei gewählt werden. Jedes der Kapitel bieten neue Inspiration und eine Gelegenheit die eingefahrenen Wege in der Fotografie zu hinterfragen. Ich habe mich nach der vorgegebenen Reihenfolge orientiert und mich einfach überraschen lassen.

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Zahlreiche Bildbeispiele zeigen die Themen in der Sprache des Autors und bieten erste Anregungen. Den tatsächlichen Weg darf jeder Leser selbst mit seiner Kamera gehen. Hier beginnt die tatsächliche Arbeit mit der eigenen Handschrift neue Wege zu testen. Sicher sind einige Wege vielleicht bekannt. Aber wie bei einem Musikinstrument finde ich persönlich die Übung einzelnen Techniken sinnvoll.

Das Buch ist 344 Seiten stark, hochwertig gedruckt und gebunden. Die Schrift und das Layout sind für mich angenehm zu lesen. Preis: 39,90 EUR

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Meiner Meinung nach ist dieses Buch für alle fotointeressierten Menschen – ohne Rücksicht auf die technischen Kenntnissen – zu empfehlen. Die Leser müssen nur mutig genug sein, die gewohnten ausgetretenen und bequemen Pfade zu verlassen um sich fotografisch weiter zu entwickeln. Ein wunderbares Geschenk für alle, die eigentlich schon alles haben und noch auf der Suche sind… Gute Reise!

Infos über Robert Mertens gibt es auf seiner Homepage http://www.mertens-simon.com
Weitere Infos, eine Leseprobe und eine Bestellmöglichkeit gibt es direkt beim Rheinwerk Verlag

Ich hoffe ich finde die Zeit und die Muße noch für weitere, interessante Buchtipps. Die Bücher Absolut analog von Monika Andrae & Chris Marquardt und Der Rote Faden von Meike Fischer sind ebenfalls wärmstens zu empfehlen!

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Auf Tuchfühlung mit der Leica SL (Typ 601)

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Andreas Jürgensen, der Betreiber des L-Camera-Forum organisierte einen Workshop mit 8 ausgewählten Usern und dem Produktmanagement der Leica Camera AG um die neue Leica SL zu testen. Glücklicherweise wurde ich ausgewählt. Am Freitag, den 13.11.2015, dem ersten Tag der „Leica Erlebnistage“ trafen wir uns. Immer 2 Personen teilten sich eine Leica SL mit dem neuen Leica Vario-Elmarit-SL 1:2,8–4/24–90 mm ASPH.. Die Beispielbilder dieses Beitrag stammen aus meinem Team, die Produktbilder direkt von Leica. Mehr zum Model auf den Bildern gibt es hier…

Disclaimer: Dieser Artikel ist bewusst als persönlicher Erfahrungsbericht verfasst. Pixelgenaue Vergleiche können in zahlreichen anderen Blogs und Foren gefunden werden. Unter der Adresse https://flic.kr/s/aHskm1Y2Nq sind die Bilder in voller Auflösung zu finden.

Unser Team setzte sich das Ziel, die Kamera ohne das zugehörige neue SL-Objektiv zu testen. Im Nachhinein betrachtet, könnte man es damit vergleichen, eine Probefahrt mit einem Rennmotorrad auf dem Drahtseil in einem Zirkuszelt zu machen. Abgestürzt sind wir nicht, aber uns ist einiges der möglichen Leistung entgangen. Nur das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 ASPH. konnte – während unseres Tests – seine Leistung ausspielen. Das alte Noctilux f1.0 ist auf den alten M-Kameras ein wunderbares Objektiv – auf der SL würde ich jedoch die modernen High-End-Objektive bevorzugen.

 

Die Kamera

Wer die Sony Alpha 7 und die Leica S kennt, kann sich gut die Leica SL vorstellen. Sie ist – typisch spiegellos – verhältnismäßig klein und bietet Bedienkonzept und Haptik der Leica S. Auf den ersten Blick erscheint sie nicht wunderschön, doch wer Sie in der Hand hält wird sie mögen. Sie ist extrem wertig verarbeitet. Die Kamera bietet alles, was ein ambitionierter Fotograf (der keinen Mittelformatsensor benötigt) erwartet. Ein Knopfdruck und die Kamera verwandelt sich in eine professionelle Videokamera. Sie filmt in 4K und bietet einen unkomprimierten Ausgang für eine externe Aufzeichnung. Die wenigen vorhandenen Knöpfe sind einfach zu erreichen und bei Bedarf auch umzuprogrammieren.

Ich habe die Bedienung nur wenig genutzt und nach einmaligem Einstellen gleich losgelegt. Das Fazit unserer Runde war, dass man sich auf jeden Fall eine Zeit mit der Bedienung der Kamera beschäftigen sollte. Sie erschließt sich nicht auf Anhieb. Hier merkt man schnell, dass es sich hier um eine professionelle Kamera handelt. Machbar ist sehr viel. Ein halber Tag ist zu wenig um alle Funktionen kennenzulernen. Unserer Zweiergruppe genügte die Belichtungskorrektur und Auto-ISO als einzige Parameter.

 

Einige technische Daten:

  • Sensor: 24-MP-CMOS-Sensor (24 × 36 mm) Vollformat (24 MP): 6000 x 4000 Pixel, Ohne Tiefpassfilter, mit IR-Filter
  • ISO-Empfindlichkeit: ISO 50 bis ISO 50000
  • Prozessor: Leica Maestro II Serie
  • Video: MP4, MOV z.B. in 4K (4096 x 2160) @ 24 Bilder/s
  • EVF (Elektronischer Sucher): SXGA, 4.4 MP mit 100% Abdeckung, Dioptrien-Korrektur – 4 bis +2
  • Speichermedien: SD-Karte Slot 1 (UHS II) mit max. Schreibgeschwindigkeit von 100 MB/s, SD-Karte Slot 2 (UHS I) mit max.Speichergeschwindigkeit von 30 MB/s
  • Verschluss: 1/8000 s bis 60 s, im Bulb-Modus bis zu 30 min, max. Bildrate von 11 Bildern/s
  • Gehäuse: Aluminium (gefräst) mit Staub- und Spritzwasserschutz
  • Abmessungen/Gewicht 147 x 104 x 39 mm (B x H x T)/ca. 771/847 g (ohne/mit Akku)

 

Objektive

Die Leica Camera AG und deren Vorgängerfirmen haben einige Objektivsysteme auf den Markt gebracht. Von M39 (dem Schraubleicagewinde) über M, R, T und S können fast alle Gläser auf die neue SL adaptiert werden. Auch wenn heute noch nicht alle Adapter verfügbar sind, bietet Leica hier eine verlockende Möglichkeit auch alte Schätzchen oder moderne Objektive von Leica M und S mit dem neuen System zu nutzen. Ich bin dieser Verlockung erlegen und habe das wunderbare Leica Vario-Elmarit-SL 24–90 mm im Besprechungszimmer stehen lassen. Es war ein großer Fehler und fordert eigentlich eine zweite Runde des Tests. Ich denke, man sollte sich den Mehrpreis für ein „natives“ Objektiv für das SL System gönnen. Alle Bilder des 24-90 mm, die ich gesehen habe und auch die technische Vorstellung des Objektivs auf den Leica Erlebnistagen, zeigen mir, dass ich das Hochleistungsobjektiv zu Unrecht ignoriert habe.

Eine andere Gruppe unseres Workshops hat die wichtigsten Leica R Objektive getestet. Wir haben uns hauptsächlich mit Leica M39 und M-Objektiven beschäftigt.

 

Unser Test

Wir verpassten der SL einen Adapter der Leica T um die M-Objektive zu adaptieren. Der Adapter kann die 6-Bit-Codierung auslesen und in die EXIF-Daten der Bilder schreiben. In Kamera und Lightroom können dadurch passende Profile auf die Rohdaten angewand werden.
Zu Beginn nutzten wir das Leica Noctilux-M 50mm. Mit einer Offenblende der Superlative und einem eher kontrastärmeren Bild kämpften wir mit der korrekten Schärfe. Der Live-View und der wunderbare Sucher mit dem Fokus-Peaking sind bei Blende 1.0 und einem Kleinbild-Sensor noch keine Garantie für scharfe Bilder. Sehr schnell ist man aus dem Schärfebereich raus.

Später konnte ich im werkseigenen Ladengeschäft das 50mm APO-Summicron testen. Hier war es kein Problem scharfzustellen. Die Bilder sind zwar fotografisch nicht anspruchsvoll, aber perfekt in Schärfe und Belichtung. Wir denken, dass die Leica SL moderne APO oder ASPH-Optiken von Leica verdient hat. Hier freue ich mich auf das angekündigte 50er für das L-Bajonett. Dieses Summilux wird sicher sehr interessant werden und ein direkter Angriff auf die Zeiss Otus und Sigma Art-Objektive sein.

 

Leica SL - Leica Noctilux-M 1:1/50

Leica SL – Leica Noctilux-M 1:1/50 – Foto: John Görten

 

Leica SL - Leica Noctilux-M 1:1/50

Leica SL – Leica Noctilux-M 1:1/50 – Foto: John Görten

 

Leica SL - Leica Noctilux-M 1:1/50

Leica SL – Leica Noctilux-M 1:1/50 – Foto: John Görten – Model: Lilith Whitic

 

 

Leica SL - Leitz Elmar f=9cm 1:4

Leica SL – Leitz Elmar f=9cm 1:4

 

Leica SL - Leica APO-Summicron-M 1:2/50 ASPH.

Leica SL – Leica APO-Summicron-M 1:2/50 ASPH.

 

Leica SL - Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

Leica SL – Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

 

Leica SL - Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

Leica SL – Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

 

Leica SL - Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

Leica SL – Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

 

Leica SL - Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

Leica SL – Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

 

Leica SL - Leica Noctilux-M 1:1/50

Leica SL – Leica Noctilux-M 1:1/50 – Foto: John Görten – Model: Lilith Whitic

 

Leica SL - Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

Leica SL – Leitz Wetzlar Fisheye-Elmarit-R 1:2.8/16

 

Stärken

Die Leica SL soll mit den neuen SL-Objektiven einen extrem schnellen Autofokus bieten. Da wir diesen nicht getestet haben, glaube ich den meinen Mit-Testern. Ich werde den Autofokus das nächste Mal auf die Probe stellen.

Der 4,4 Megapixel 100%-Sucher ist sehr groß und ist – neben dem Sensor – einer der Hauptfeatures der Kamera. Wir haben fast nur mit dem Sucher scharfgestellt und konnten im Vergleich zu dem „echten“ Bild der M keine Unterschiede fühlen. Der Sucher war für uns kein Feature das aufgefallen ist. Es war wie gewöhnlich. Ein sehr gutes Zeichen. Endlich sind die Sucher auf dem Niveau der Spiegelreflex und Messsucherkameras angekommen (ohne deren Nachteile).

Jeder, der mit Produkten der verschiedenen Objektivherstellern gearbeitet hat, wird die hohe Qualität aus Wetzlar bescheinigen können. Ich bin extrem begeistert von den unzähligen Objektiven von Leica. Die SL verspricht über Adapter 145 Objektive von Leica nutzen zu können. Die Kamera ist daher ideal für alle, die seit Jahren sehr gute Leitz und Leica-Optiken in den Schränken schlummern haben. Nach Aussage der Produktmanager ist der Sensor und die Software der auf die Verwendung der alten Optiken optimiert. Dies ist sicher ein Vorteil im Vergleich zu den Produkten des Wettbewerbers Sony.

Die Verarbeitungsqualität ist Leica-typisch. Sicher kann man viele Jahre mit der Kamera Freude haben. Das Gehäuse und die neuen Objektive sind aufwendig abgedichtet. Endlich kann man ohne schlechtes Gewissen bei jedem Wetter fotografieren.

Grundsätzlich ist die Kamera technisch auf der Höhe der Zeit. USB 3.0, GPS, WLAN und weitere Features sind selbstverständlich auch an Bord.

 

Schwächen

Natürlich ist jedes neue Produkt nicht 100%ig ohne Schwächen. Viele Themen können heutzutage per Softwareupdate korrigiert werden. Wir waren grundsätzlich mit den Ergebnissen der Bilder zufrieden. Beim Fokus Peaking hätten wir beim Noctilux etwas mehr Unterstützung gebraucht… aber bei einem manuellen Spitzenobjektiv ist der Fotograf an unscharfen Bildern nicht ganz unschuldig.

Da wir Zuwenig in den Menüs der Kamera gestöbert hatten, sind uns hier kein Verbesserungsideen aufgefallen. Sicher werden hier noch einige Verbesserungen nachgeliefert.

Meine Bilder konnte ich in Lightroom nicht perfekt bearbeiten, da zum Zeitpunkt der Bearbeitung noch keine Profile für die SL verfügbar waren.

Der Preis der Leica SL + LEICA Vario-Elmarit-SL 2,8-4,0/24-90mm ASPH. ist mit 6.900 EUR + 4.300 EUR sicher nicht jedermanns Sache. Im Vergleich zu einer Nikon D4s mit Nikkor AFS 24-70mm/2,8 mit gut 7.000 EUR, stellt sich die Kamera-Objektiv-Kombination mit einem Leica-typischen Aufpreis an den Verkaufsstart. Ich bin überzeugt, dass man mit dem Vario-Elmarit sicher eine bessere Figur macht. Ich habe die beiden Kombinationen nicht verglichen, bin aber gespannt auf die ersten Vergleiche anderer Blogger.

Für mich ist die Größe der Objektive auch ein wichtiges Kriterium. Leica mutet seinen Kunden mit dem LEICA Vario-Elmarit-SL 2,8-4,0/24-90mm ASPH. ein sehr großes Objektiv zu. Im Vergleich zum Nikkor AFS 24-70mm/2,8 ist es aber ähnlich groß. Da der Autofokus nur mit den Originalobjektiven seine Stärken ausspielen kann, gehört das Vario-Elmarit auf jeden Fall in die Fototasche des Leica SL-Besitzers. Ich würde die Kamera mit meinen Leica M-Objektiven nutzen. Mit dem 50er APO macht die SL eine sehr gute Figur.

 

Mein persönliches Fazit

Für mich trat die Leica SL gegen meine M9 an. Auch wenn es ein unfairer Vergleich ist ging es mir darum, die technischen Grenzen der M zu erweitern. Die bauartbedingte Naheinstellgrenze von 0,7 Metern und der eingeschränkte ISO-Bereich der M9 waren für mich interessanter als der mögliche Autofokus der SL. Für meine Art der Fotografie komme ich ganz gut ohne Autofokus aus. Beim manuellen Scharfstellen hat für mich die M mit ihrem feinen Messsucher immer noch einen Vorteil gegenüber dem Live-View. Auch wenn die SL einen deutlich besseren Live-View als beispielsweise die Leica M Typ 240 bietet, so hat er für mich persönlich gegen meine M9 mit Messsucher keinen Vorteil.

Ich werde mir diese Kamera nicht kaufen, weil sie nicht zu meiner Arbeitsweise passt. Ich werde sie aber jedem empfehlen, der eine Universalkamera sucht, mit der er für alle Situationen gerüstet ist. Als Einschränkung sehe ich den Geldbeutel und die Größe der Objektive an. Wer hier klarkommt, wird sicher sehr viel Freude und wunderbare Ergebnisse bekommen.

Ich möchte mich recht herzlich bei Andreas und dem Team von Leica bedanken. Es war eine gute Gelegenheit ein Produkt vor dem Verkaufsstart zu testen und eine Rückmeldung an das Produktmanagement geben zu dürfen. Ich wusste schon aus der Vergangenheit wie engagiert die Mitarbeiter von Leica sind. Sie geben sichtlich Ihr Bestes und sind offen für Anregungen und Ideen Ihrer Kunden. Hier kann – meiner Meinung nach – kein anderer Hersteller mithalten. Ich hoffe die Neider die, ohne die Kamera berührt zu haben, darüber schreiben, überzeugen sich live eines Besseren und zeigen mit einem fairen Urteil wahre Größe.

 

Zum Vergleich anbei noch einige Eindrücke…

…eingefangen mit der M9.

Leica M9, Leica Summilux-M 1:1.4/35mm ASPH.

Leica M9, Leica Summilux-M 1:1.4/35mm ASPH.

Model : Lilith Whitic

 

Leica M9, Leica Summilux-M 1:1.4/35mm ASPH.

Model: Lilith Whitic

 

Leica M9, Leica Summilux-M 1:1.4/35mm ASPH.

Model: Lilith Whitic

 

Leica M9, Leica Summilux-M 1:1.4/35mm ASPH.

Leica M9, Leica Summilux-M 1:1.4/35mm ASPH.

Leica M9, Leica Summilux-M 1:1.4/35mm ASPH.

Ausstellung im Uhland 21 „Traumauto | Autotraum“

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In meiner neuen Serie „Traumauto | Autotraum“ mischen sich hochglanzpolierte Oldtimer mit Ersatzteilspendern. Weder die eine noch die andere Seite zeigen die Realität. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. In diesem Beitrag waren die Bilder meiner Ausstellung im „Uhland 21“ zu sehen:

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Uhland 21 nennen sich die Veranstaltungs- und Seminarräume des Weinlade am Gutenbergplatz

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Adresse: Uhlandstraße 21 – 76135 Karlsruhe – Facebook-Event

Vielen Dank an das Team von Stephan Kaminski Fotografie. Dort werden alle meine Bilder liebevoll gedruckt und verarbeitet.

Ergänzung: Zur Vernissage wurde eine Diaschau zum Thema Fernweh auf der Leinwand gezeigt. Unter fernweh.spalluto.de ist das Video in HD zu sehen. Viel Spaß!