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Trotz des trüben Wetters nutzten wir das Wochenende für einen Kurzurlaub. Ziel war der neblige Bodensee. Fotografisch hatte ich mir wenig erhofft. Das Wetter und die kurze Zeit bot aber eine lang ersehnte Gelegenheit, mein Pinhole-Objektivdeckel zu testen.

AQUF0706

Ein Pinhole-„Objektiv“ ist eine simple Möglichkeit eine „camera obscura“ mit einer handelsüblichen Kamera zu bauen. Mein Deckel ist leider für Leica R gedacht, daher benötigte ich einen Adapter von Leica R auf Leica M, der die optischen Eigenschaften etwas verändert. Bei einer Blende von ca. 200 war ein Stativ und lange Belichtungszeiten nötig. Der Belichtungsmesser gab nach dem ersten Bild auf und nötigte mich zur iPhone-App, die einen sehr guten Dienst tat.

IMG_1361

Mit meinem kleinen Mini-Manfrotto, Drahtauslöser und Wasserwaage konnte man gut arbeiten. Durch den Messsucher war natürlich keine Kontrolle des Bildes möglich. Ich orientierte mich an den 50mm-Linien, die auf der digitalen Kamera gut passten. Hier die Ergebnisse:

Seepark Kreuzlingen - Blick auf den Bodensee (Pinhole) Seepark Kreuzlingen - Blick auf den Bodensee (Pinhole) Seepark Kreuzlingen - Blick auf den Bodensee (Pinhole) Seepark Kreuzlingen - Blick auf den Bodensee (Pinhole) Seepark Kreuzlingen - Blick auf den Bodensee (Pinhole)

Wie so oft spart man an den Auslösungen, wenn man ein Film statt Speicherkarten nutzt. Auf dem Heimweg gab es noch ein Bild von der Schwäbischen Alb:

Rastplatz

Die Pinhole-Fotografie scheint mir sehr interessant zu sein. Ich freue mich auf die nächsten Versuche mit der digitalen Kamera oder mit einem Farbfilm.