01 Apr

Leitz Elmar f=5cm 1:3,5 das erste Wechselobjektiv zur Leica

In Technik by spallutography / 1. April 2014 / 0 Comments

Das Leitz Elmar 50mm f3,5 war das erste Wechselobjektiv für Kleinbildkameras. Es wurde als Nachfolger des “Elmax” von 1925-1961 gefertigt und war mit dem Schraubleica-Gewinde M39 ausgestattet.

Peter Lausch schrieb über das Elmar: Ab 1926 wurde das Elmax unter Verwendung neuer Glassorten vereinfacht und bestand ab damals aus 4 Linsen, von denen, wie beim Tessar, die beiden hinteren miteinander verkittet waren. Dieses neue Objektiv wurde Elmar genannt und blieb, schrittweise verbessert und schließlich mit höherer Lichtstärke 2,8 geliefert, bis vor kurzem auf dem Markt, doch ist nunmehr die Produktion endgültig eingestellt.

Auf der Fotobörse in Östringen konnte ich - nach langer Suche - ein gut erhaltenes Exemplar der ca. 350.000 gefertigten Objektive ergattern. Wie alle Schraubleica-Objektive kann das Elmar mit einem Adapter an Leica M-Kameras montiert werden. Neben meinen weiteren 50ern von Leitz/Leica kann ich mit dem klassischen Elmar den Bogen vom ersten bis zum aktuellen 50er schließen. Selbstverständlich ist ein so altes Objektiv nicht mit einem modernen Hochleistungsobjektiv zu vergleichen. Ich persönlich mag die Handschrift der verschiedenen Epochen und “Sichtweisen” der jeweiligen Optik-Konstrukteure.

L1019627 20140315 Leitz Elmar f=5cm 1:3,5 das erste Wechselobjektiv zur Leica

Das Elmar macht auf der M9 eine gute, und vor allem leichte Figur. Gegen mein Summilux fällt es kaum ins Gewicht. Mit 111.2g und weniger als 10 Millimeter (im versenkten Zustand) ist es das kleinste und leichteste Leica-Objektiv in meiner Sammlung.

L1019860 20140329 Bearbeitet Leitz Elmar f=5cm 1:3,5 das erste Wechselobjektiv zur Leica

Selbst bei Offenblende macht das Elmar noch ein leichtes Bokeh. Sicher werde ich zukünftig etwas abgeblendet damit Fotografieren. Dies ist, nach meinen zahlreichen Bilder mit Blende 1.1 bis 1.4, eine neue Inspiration für meine weitere fotografische Entwicklung.

L1019894 20140331 Bearbeitet Leitz Elmar f=5cm 1:3,5 das erste Wechselobjektiv zur Leica

Ich sehe das Objektiv als Stilmittel für Bilder mit Vergangenheitsbezug oder auch für weiche Portraits mit 50mm statt den klassischen 90mm. Ein superscharfes Summicron wird von den Modellen nicht immer als angenehm bewertet icon smile Leitz Elmar f=5cm 1:3,5 das erste Wechselobjektiv zur Leica

Hier gibt es ein direkter Vergleich zwischen Summicron und dem alten Elmar:

elmarvssummicron 1024x652 Leitz Elmar f=5cm 1:3,5 das erste Wechselobjektiv zur Leica

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Für die Technikinteressierten gibt es bei Ken Rockwell noch einen passenden Artikel.

Beispielbilder finden sich in dieser Flickr-Gruppe.

 

27 Mrz

BESTÅ als Bilderrahmen nutzen (IKEA / DIY-Projekt)

In DIY by spallutography / 27. März 2014 / 0 Comments

Bei einem meiner IKEA-Besuche entdeckte ich eine geniale Idee für einen Bilderrahmen: Die Mitarbeiter bei IKEA Walldorf werteten die Glastüren des ”BESTÅ” mit Bildern auf:

L1020381 20140228 BESTÅ als Bilderrahmen nutzen (IKEA / DIY Projekt)

Meine Freundin und ich waren begeistert und kauften gleich 2 dieser Doppel-Regale für unser Wohnzimmer. Heute habe ich Zeit um über dieses Bastelprojekt etwas zu schreiben.

Mit dem BESTÅ sind viele Möglichkeiten offen:

  • 1 großes Bild in 4 Teilen
  • 4 einzelne Bilder
  • 2 Bilder und 2 Ornamente
  • Bilder und Glastüren
  • usw.

Der erste Testdruck sorgte für Ernüchterung, da das Kreuz zwischen den Bildern zur Komposition passen sollte. Hier ist die Herausforderung ein Bild für dieses spezielle Format zu finden. Wir entschieden uns für ein älteres meiner Bilder- passend zur Jahreszeit:

6806736326 f2d0663521 BESTÅ als Bilderrahmen nutzen (IKEA / DIY Projekt)

Doch wie sollte man solch ein Bild drucken? Klar kann man bei einem Druckdienstleister im passenden Format drucken lassen. Wir entschieden uns für den ersten Versuch mit dem altbewährten Tool Rasterbator, meinem Canon Pixma Drucker und günstigem Fotopapier. Mit Rasterbator kann man beliebige Bilder rastern und sich als PDF für den heimischen DIN-A-4 Drucker erstellen lassen. Ein schnelles Ergebnis (trotz der Bastelarbeit) war nun bereit für unsere Wand:

L1019857 20140327 BESTÅ als Bilderrahmen nutzen (IKEA / DIY Projekt)

L1019859 20140327 BESTÅ als Bilderrahmen nutzen (IKEA / DIY Projekt)

Hier die To do-Liste des Projekts:

  • 2 Stück: Schrank BESTÅ  Aufbewahrung mit Türen, weiß, Preis: 100,00 EUR,  Artikelnummer:  798.859.69,  Maße:  120x20x64 cm
  • Wandbefestigung (Schrauben und Dübel)
  • Passendes Bild
  • Rasterbator (online oder offline)
  • Drucker mit gewünschtem Papier
  • Schere / Messer
  • Klebestift
  • Maßband
  • Bohrmaschine
  • Schraubendreher

Viel Spaß beim Nachbauen. Ich bin über Eure Kommentare gespannt.

21 Mrz

Über die Entstehung eines Himmels, eine Auftragsarbeit für Ursula Reichart

In Allgemein by Petra Raguz / 21. März 2014 / 1 Comment

Das Gespräch führte Petra Raguz. Fotoszenen Marco Spalluto und George Okello.

Lebenslauf

Ursula Reichart – Malerin
13 Januar 1957 Geburt in Schwäbisch Hall
1977-83 Studium Kunstgeschichte & Bildende Kunst in Stuttgart
1981-82 Studium École de Beaux-Arts, Aix en Provence, Frankreich
1983 Geburt erster Sohn
1986 Geburt zweiter Sohn
Seit 1980 zahlreiche Ausstellungen,
mit der Galerie Edition Faisant in Strassburg und Paris,
in Stuttgart und in der Region Oberrhein.

L1019308 20140308 Über die Entstehung  eines Himmels, eine Auftragsarbeit für Ursula Reichart
Es gibt laute und leise Welten. Die lauten scheinen in der Überzahl zu sein. Das stimmt nicht! Denn die leisen Welten haben das Sagen. Sie bestimmen alles. In den leisen Welten wird kommuniziert, in den lauten Welten nicht mehr. Zu den leisen Welten gehören auch die Träume. Sie sind aber keine verklärte Welt. Sie sind eine Welt anderer Wahrnehmungen. Träume sind Erkenntnisse, die im Unterbewusstsein schlummern. Dieses arbeitet stetig. In der Kunst können spielerisch Wahrheiten angesprochen und somit ein Zugang zu diesen Welten geschaffen werden. Türen geöffnet werden, die meist verschlossen sind. Das ist das Mysteriöse an der Kunst, sie kann über Wahrheiten sprechen. Ursula Reichart sprach mit mir über ihre Arbeit während der Entstehung einer Auftragsarbeit: Himmel 1, 2 und 3.

EIN MAL EINS

„Im Atelier kann ich über alles reden. Mein Vater war hier. Das war das Besonderes, er kam zu mir. Wir redeten einfach so wie es über uns kam. Über dieses und jenes. Meine Bilder gefallen ihm. So eine Aktion „Himmel“ ist für ihn schwer vorstellbar. Ich habe ihm gesagt, dass ganz bestimmte Blautöne gewünscht werden. So was ist ihm noch nie passiert. Meine Themen sind Anatomie und  Natur. Davor habe ich mich mit Zellen beschäftigt. Botanik und Naturwissenschaften interessieren mich. Diesmal war es ein kurzes Zusammentreffen in meinem Kehler Atelier. Wir redeten über  meine Straßburger Zeit, über Theater, Malerei und andere Themen. Er ist auch Maler, gibt mir Tipps. In Gaildorf hatten wir eine gemeinsame Ausstellung. Es war eine große Ausstellung. Ansonsten interessiert ihn der Alltag nicht sehr. Er ist eben ein Mann und ich eine Frau. Da wo wir uns treffen und gut unterhalten sind die inneren Werte. Ich möchte gerne etwas herausfinden! Egal was. Mein Vater trifft viele Leute. Er ist für mich ein außergewöhnlicher Mensch. Das ist er auch für andere, egal wen ich mitbringe. Ich habe seit einiger Zeit eine ganz neue Phase mit ihm. Wenn wir Lust haben und es terminlich geht, dann treffen wir uns und er fängt an zu erzählen, über viele Dinge, die ich gar nicht weiß, da ich da klein und mir über vieles gar nicht bewusst war. Und jetzt kann ich es erfahren, jetzt habe ich die Chance, wenn er kommt; und einfach da ist und alles ganz ruhig erzählt. Dann wird mir plötzlich klar, dass das für ihn manchmal schwierig ist, aber er tut es. Das finde ich gut. Wir haben auch über mein zweites Atelier am Bodensee geredete, das schon zwei Jahre in Planung ist. Es wurde ausgebaut und ist demnächst fertig. Wir haben einen Tag zusammen verbracht.“

ANGST

„Ich war im Atelier und habe weitergemalt. Hier habe ich Bilder, deren Unfertigkeit mir beim Anschauen Bedenken bereiten. Zum Beispiel dieses Bild. Das bewegt sich sehr stark. Da ist eine starke Anziehungskraft drin. Das ist sofort zu sehen. Es ist ein Kreis. Vorher war das nicht so. Da waren andere Farben drin. Es war anders gemalt. Wir können es mit rüber nehmen. Als ich das letzte Mal drauf geschaut habe, ist es auf dem Boden gelegen. Das ist mir so zu tief. Das letzte Mal stand es nicht an der Wand, kann das sein? Ich habe da viel gemacht und da nochmal, weil ich es für unfertig hielt. Für mich ist jetzt die Frage, ob ich dieses dickere Lebhafte, diese Oberfläche wieder beruhigen soll? Ich kann was drüberlegen. Das ist so dick, da ist so viel Bewegung drin. Wenn ich was Flüssiges drüber mache verschwinden diese vielen kleinen pickseligen Farbtöne. Das Dicke ist sehr drohend, zu viel Gebärde. Aber gerade das ist das Schöne. Eine Katze ist schön, wenn sie bedrohend ist. Die Bedrohung liegt in der Bewegung, in der Aktion. So steht es auch geschrieben in den Texten über mich. Wo ich das herhole? Ich hole das vom Inneren; wie gesagt die Schönheit liegt oft im Unheimlichen verborgen. Es ist kaum wahrnehmbar. Das sind momentane Erlebnisse und Bewegungen festgehalten auf Papier. Es sieht aus wie Claude Monet ohne Seerosen – einfach eine große Wasseroberfläche. In meiner Malerei male ich es andersrum auf das Bild und dann schaue ich es mir so an, umgedreht auf dem Kopf, da erscheint der magische Kreis etwas verrutscht; die Öffnung geht tief weit runter, und da könnte ich es noch intensivieren. Da ist zum Beispiel so ein langsames Fließen, dass ich aufpassen muss, dass ich nichts kaputt mache; denn ich mag’s als Bild. So fällt das Ultramarin mehr auf wie anderswo. Ich konzentriere mich auf die Farben. Das ist sehr tief. Zwei Leinwände habe ich schon fertig vorbereitet. Der Ansatz ist gut und ich habe weitergemalt. Das lag mir schon lange am Herzen. Darauf hatte ich schon ewig Lust. Auf was Dunkles was wahnsinnig leuchtet. Und zwischen diesen beiden Sachen passt es vom Gestus her. Vor kurzem hatte ich die Erlebnisse der Sonnenaufgänge im Herbst; es war ein Leuchten, das mit Worten fast nicht auszudrücken ist. Das war Magenta Rot, teilweise ganz dunkel, so wie dunkelrot; und dann habe ich solche Himmeltöne mit Magenta gemalt.“

GEWALT

„Hier leuchtet es ziemlich stark. Extrem stark würde ich sogar sagen. Das ist auch wenn die Farbe „suppt“. Da ist gar kein Schwarz. Wir können die Bilder nebeneinanderstellen. Dieses im Moment nicht, das hat schon jemand gekauft. Hat gesagt, höre auf, das will ich haben! Dieses Bild ist nicht mal unbedingt fertig. Dass es sofort gefallen würde, war mir gar nicht klar. Das andere ist schon eher fertig. Es ist sehr schön hell. Zuerst ist es ein Wilder Himmel/Ciel sauvage, dann ein Extrem wilder Himmel/Ciel extrême sauvage, dann ein Sanfter Himmel/Ciel tout doux. Es soll schon ein sanfter Himmel sein. Gewaltig sanft. Mit ein bisschen Harmonie. Vielleicht mache ich doch noch Magenta drunter. Das zeigt die Brechung des Lichts, die Androhung des Dunklen, die Dämmerung, den Licht -u. Wärmeverlust, die Kühle und Kälte, das Zittern und die Angst. Es zeigt den Sonnenuntergang, den Kampf zwischen Hell und Dunkel. Es zeigt die Sehnsucht nach Dunkelheit, Ruhe, Tiefe und Schlaf; nach Licht, Helligkeit, Aktion und Handlung. Meine Bilder sind oft sehr flüssig, lichtdurchflutet und leuchten. Die dunklen Stellen sind Farbseen. Die Bilder sind voller Gesten und Kraft auf der Leinwand. Die Erarbeitung des Himmels ist fast eine geometrische Anpassung. Flächen und Tiefen kommunizieren mit der Oberfläche. Ein Bild kommuniziert mit dem anderen. Wenn ich durch mein Atelier laufe, bewege ich mich in Horizontalen und Vertikalen der Bilder, es sind Koordinatenkreuze. Im Zentrum passiert etwas. Das versuche ich sichtbar zu machen. Ich bin sehr kritisch mit bereits Produziertem und in der Bildung und Findung des Themas. Dieses sind alte Bilder, so male ich nicht mehr. Hier sind andere, die sind ganz genau; da ist viel drin und es ist am richtigen Platz. Ich bin jederzeit bereit von vorne anzufangen. Diese Bilder sind eine riesen Mischung aus Wut, Begeisterung, Erschütterung, Vibration, Spannung, Vision, Emotion, Intuition. Es ist Mathematik, der Versuch einer Koordination.“

LUST

„Die Malerei ist eine fortdauernde Entwicklung. Jetzt zeige ich die kleinen Bilder. Da oben finde ich es noch so ein bisschen suppig. Ich sage immer suppig. Das ist sehr schön dick. Ich mag das Blau. Das ist ein kühles Blau. Das schafft Anwesenheit. Auf meinen Bildern gibt es viele Knoten, die ich alle aufbreche. Das sind Sterne, die zerplatzen. Ich bin auf Sternenfang. Das Aufbrechen schafft Bewegung und Aktion. Was Warmes schafft das Blau auch. Da beginnt schon der Kampf um die Aktion und die Nichtaktion. Um die Beweglichkeit und die Nichtbeweglichkeit. Wenn es zu kühl erscheint, dann schaffe ich mehr Warmes; ich kann es wieder weg malen, mit demselben Gestus, dann sieht man das Dunkle nicht so. Das Dunkel hat sehr viel Tiefe und sehr viel Vibration. Am Anfang sieht es dunkel aus, aber es ist die Tiefe. Es kommt darauf an welches Licht auf die Farbe fällt; welches Licht im Raum ist! Ob es Tageslicht oder künstliches Licht ist. Bei künstlichem Licht siehst du diese Sachen sowieso nie bei dem Blau. Wenn das Tageslicht sehr schön ist, dann leuchtet es und vibriert. Es ist dann tänzerisch, wie eine blaue Flamme. Das schafft die Variation der Blautöne des Himmels, egal was kommt und wie auch immer. Es sind blaue Flammen. Mit Magenta male ich nochmal eins. Dann wird es ein Verhältnis zwischen Kontrolle und Nichtkontrolle. Versuch einer Harmonie. Ich stehe in der Mitte. Es ist plötzlich wie ein Krampf. Ganz intuitiv. Das sind Sensoren. Es kann gar nicht falsch werden, egal wie oft ich mit dem Blau drüber gehe. Mit einem Auge hier stimmt die Richtung. Ich könnte noch versuchen ein bisschen aufzubrechen, das Weiß aufzuknoten, das da von Innen durchschimmert, dass es noch verstärkt rauskommt. Ich kann auch das Magenta ganz dünn drüber tragen, hauch dünn. Das ist sehr gelungen. Je öfter ich drüber gehe desto weniger Weiß ist es. Die Bilder sind vom Gewicht her schwer. Es sind immer unvergessliche Momente im Atelier. Mit den Füßen auf Plastikpapier laufen, hört sich geheimnisvoll an, mysteriös. Immer in Erwartung auf das, was ich male. Vor Bildern, im Schatten der Bilder, vor umgedrehten Bildern sitzen, mit den Bildern spielen, ist wie mit Bausteinen etwas konstruieren. Ich male kräftig mit den Fingern. Die Fingerbewegungen sind auf den Bildern sichtbar. Zur Zeit male ich ganz freche Bilder, wild, offen, aggressiv, bunt, zerlaufende packende Farben; ich male Zellenentwicklungen und Träume.”

VIBRATION

“Die Welt heute ist ein Gefühlsknäul. Auf meinen Bildern entknäule ich, breche ich solche Knoten auf; das setzt Energien frei; das schafft Bewegung, Aktion. So einen Himmel zu malen, ist natürlich etwas Abstraktes. Denn der Himmel befindet sich nicht mehr am Himmel. Sondern auf der Leinwand. Also darf er offener, mutiger, intuitiver und gewaltiger sein; kein Schwung auf der Leinwand ist deplatziert. Es kann nur so werden wie ich es sehe: wild und gewaltig. Die Auftragsarbeit ist ein Wilder Himmel, ein Extrem wilder Himmel und ein Sanfter Himmel. Sanft heißt nicht ruhig; heißt aber abwartend. Ob es in der Dämmerung oder im Morgengrauen ist, der Himmel befindet sich immer in einem Zustand der Vergewaltigung. Eine Vergewaltigung zwischen Hell und Dunkel. Für mich ist das Bild fertig.“

L1020404 20140308 Über die Entstehung  eines Himmels, eine Auftragsarbeit für Ursula Reichart

Kontakt: http://www.ursulareichart.de/

Einen weiteren gemeinsamen Artikel ist hier zu finden: Portrait Carlos Lagunilla – Tanzen ist Bewegung und Befreiung

08 Mrz

Demo in Karlsruhe: Für uns. Für alle. Familien fordern Hebammen.

In Reportage by spallutography / 8. März 2014 / 1 Comment

Heute gab es eine Demonstration der Familien für das Überleben der Hebammen. Ich begleitete heute meinen Foto-Buddy Lennart. Hier meine Eindrücke:

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