Piano Man

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Reduktion bietet einem Fotografen die Möglichkeit zu wachsen. Ich war am Wochenende auf einer Hochzeit und nutzte die Chance mein Equipment auf ein Minimum zu reduzieren: Eine Kamera (Leica M9) + eine Festbrennweite (35mm Summilux f1.4 “Classic” von 1980) sollten für fast alle Bilder reichen. Für die Party mit Band war als kleines Backup noch ein Blitz (SF 58) und ein aktuelles Objektiv (Elmarit-M ASPH 28mm f2.8) in der Tasche. 90% der Bilder hatte ich mit meiner kleinen Ausstattung gemacht. Hier konnte ich das alte Objektiv in allen Extremsituationen (Sonne, Schatten, Kirche, Tanzfläche) testen und meine Reise durch die optische Welt der frühen 80er genießen.

Auch wenn ich keine Bilder der Hochzeit ins Netz stellen möchte, werde ich eines meiner Favoriten veröffentlichen. Der Bruder des Bräutigams spielte einige Stücke bei wenig Licht… eine tolle Spielwiese für das Summilux.

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Fazit für mich: Das 35er Summilux Classic ist superleicht, superklein und superlichtstark. Es ist nicht so perfekt (Schärfe, Kontrast, Coma) wie ein aktuelles Objektiv, bietet aber bei der Größe ein perfektes Preis-Leistungsverhältnis und viel Charakter. Ich freue mich auf den nächsten Einsatz – dann mit echtem Film.

Mehr zum 35er gibt es bei Ken Rockwell

Fotowalk in Mannheim

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Regelmäßig findet in Mannheim der Talk Fotografie statt. Um die Sommerpause zu überbrücken organisierten Hannah und Ralf Moser einen “Walk Fotografie” der am vergangenen Sonntag in Mannheim stattfand. Einige begeisterte Fotografen nutzten die Chance sich weiterzubilden. 3 Orte und 3 Aufgaben waren zu absolvieren. Hier sind meine Ergebnisse:

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Vielen Dank an die Hannah und Ralf Moser für diese tolle Tour. Freue mich auf den 2. Teil.

Das Fest 2014 – Enten, Suchtpotenzial und Zaz

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30 Jahre gibt es nun Das Fest in Karlsruhe. Zum Festival in der Günter-Klotz-Anlage habe ich meine Kompaktkamera Leica C mitgenommen und getestet was mit einem kleinen Sensor und vielen Menschen so möglich ist. Hier meine Eindrücke:

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Zu einem guten Zweck gab es wieder das “Entenrennen” an der Alb. Leider waren unseren Enten nicht schnell genug für den Sieg:

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L1040947 20140727 Das Fest 2014   Enten, Suchtpotenzial und Zaz

Auf der Kulturbühne – fern ab vom großen Feld – gab es ein Highlight. Die Band Suchtpotenzial gab bei gefühlten 35° C Ihr Bestes:
www.facebook.com/SUCHTPOTENZIAL - www.suchtpotenzial.com - www.youtube.com/user/suchtpotenzialmusik

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Zum Finale gab es die französische Sängerin Zaz: [bitte anklicken]

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Weitere Eindrücke sind bei Tom zu finden.

Zu Gast in der Stählemühle

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Nach dem ich einige Radio und TV-Sendungen über Christoph Keller und seine Stählemühle konsumiert hatte, besuchte ich mal die Webseite seiner Stählemühle. Der Kreis schloss sich für mich, denn Monkey 47, mein Lieblings-Gin, wird in der Stählemühle hergestellt. Es war ein angenehmer Zufall auf der Webseite eine Einladung zum Tag der offenen Brennerei zu sehen. Meine Anmeldung wurde schnell bestätigt und einem Kurztrip an den Bodensee stand nichts mehr im Weg.

L1022506 20140719 Zu Gast in der Stählemühle

Schon am Eingang wachte eine nette junge Dame über den Zutritt ins Schnapsparadies. Wir standen auf der Gästeliste, die es als Resultat des letztmaligen Andrangs gab. Nach schon wenigen Metern sahen wir einige Stände. Hier wurden von den Partnern des Events Dinge für den Genußmenschen von heute angeboten. Neben Monkey 47, Weine der Region und Zeitschriften wurden auch alte Traumrennräder angeboten. Um die Monkey 47-Bar und den Radladen habe ich gleich mal einen großen Bogen gemacht, den da wollte ich später noch hin.

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Die erste Station unserer Besichtigung war die Brennerei. Dort huschte Christoph Keller mit freundlichen Worten vorbei – ein Foto war kaum möglich… auch dies wollte ich später nachholen.

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Herr Keller machte den Eindruck eines guten Geistes. Er war überall präsent aber fotografisch kaum festzuhalten. Generell waren alle festen und temporären Mitarbeiter vom “Spirit” der Mühle geprägt: freundlich, schnell und liebenswert.

Zurück zur Brennerei: In der kleinen Hütte hatte sich Herr Keller von einem deutschen Anlagenbauer (Arnold Holstein GmbH) eine perfekte Anlage erstellen lassen. Die technischen Raffinessen erklärte vertretend der Mitarbeiter des Herstellers. Nur verrückte Laien würden sich so eine Anlage hinstellen, aber Christoph Keller kann mit den Zutaten und der Anlage scheinbar zaubern.

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Für einen Obolus konnte man sich durch das extrem große Sortiment trinken. Herr Keller brennt gefühlt fast alles, außer Whiskey, wie er später erklärte.

Unsere nächste Etappe führte uns zu den Ständen mit leckeren “Grundlagen”. Nach einer Monkey 47-Wurst (hergestellt von einer lokalen Metzgerei) wagten wir uns an die Verkostung.

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5 edle Brände gab es über die nächsten Stunden. Ich hatte schon ab und zu Schnäpse getrunken, aber dieses Geschmackserlebnis war unbeschreiblich!

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In der Führung durch den Reifekeller erklärte Christoph Keller warum seine Brände so schmecken. Jung, aus handverlesenen Zutaten und verarbeitet mit höchster Hygiene, das wären die Merkmale seiner Produkte. Ohne die Verkostung hätte ich so etwas als Marketinggeschwätz gedeutet. Mit dem Glas noch in der Hand und dem Geschmack im Mund hat sich für mich eine Welt verändert. Ich hoffe ich bekomme noch andere Brände herunter. Sie sind zwar stark aber dennoch sehr weich im Geschmack. Nichts kratzt oder reizt. Die nächste alkoholische Investition wird ein Edelbrand aus der Stählemühle sein!

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Nicht zu vergessen sind die vielen kleinen Details der Mühle: Brunnen, Hofladen, Kräutergarten und verborgene kühle Ecken runden die Stählemühle ab. Hier kann man die Welt vergessen und die Seele baumeln lassen, sicher auch ohne Alkohol im Blut.

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Nun beende ich meinen Artikel mit den hochprozentigen Zutaten und hebe das Glas auf meine treuen Leser:

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